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Alles zum Radsport

  • Katalonien-Rundfahrt: Richie Porte weiter Gesamtführender

    Richie Porte (Sky) hat auf der vorletzte Etappe der 95. Katalonien-Rundfahrt seine Führung in der Gesamtwertung verteidigt.

    Der Australier liegt weiterhin vor Domenico Pozzovivo (Ag2r), der fünf Sekunden zurückliegt.

    Der 30-jährige Porte steht damit nach seinem Sieg bei der Fernfahrt Paris-Nizza bereits vor seinem zweiten großen Erfolg der Saison.

    Die sechste Etappe gewann der Russe Sergej Schernetzki (Katjuscha).

    Der 24-Jährige setzte sich nach 194, 1 km von Cervera nach Port Aventura im Sprint einer Ausreißergruppe durch.

    Die Katalonien-Rundfahrt endet am Sonntag mit dem Finale über 124,6 km in Barcelona.



  • Rudolf Scharping sieht den deutschen Radsport auf einem guten Weg

    BDR-Präsident Rudolf Scharping sieht den deutschen Radsport auf einem guten Weg.

    "Die Rückkehr der ARD in die Übertragung der Tour, das starke Engagement von Alpecin im Profibereich und die Zusammenarbeit gerade auch dieses Teams mit dem Bund Deutscher Radfahrer, all das sind gute Signale, die ergänzt werden durch eine aufmerksame Öffentlichkeit in Deutschland", sagte Scharping auf der Bundeshauptversammlung des BDR am Samstag in Schwerin.

    Der frühere Bundesverteidigungsminister forderte: "Wir müssen jedoch weiter daran arbeiten, dass die Rennen in Deutschland eine breitere Basis erfahren, die dem sportlichen und wirtschaftlichen Wert solcher Veranstaltungen gerechter wird."

    Dazu müsse die Modernisierung des Verbandes weiter vorangetrieben werde, nicht nur, um wirtschaftlich weitere Partner zu gewinnen, sondern auch, um im Wettbewerb mit anderen Sportarten und Anbietern bestehen zu können. 

    Dazu verabschiedeten die Delegierten in Schwerin ein neues BDR-Leitbild.

    "Radsport gemeinsam erleben, das ist die Kernaussage, die der Verband in die Öffentlichkeit tragen will, um die Ausübung des Radsports innerhalb der BDR-Strukturen, also in den Vereinen und Landesverbänden, stärken soll", hieß es in einer Mitteilung des Verbands.



  • Katalonien-Rundfahrt: Alejandro Valverde holt zweiten Etappensieg

    Alejandro Valverde hat seinen zweiten Etappensieg bei der 95. Katalonien-Rundfahrt gefeiert.

    Der ehemals wegen Dopings für zwei gesperrte Spanier vom Team Movistar setzte sich auf der fünften Etappe knapp drei Kilometer vor dem Ziel von der Spitzengruppe ab und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

    Der 34-Jährige, 2009 Gewinner der Spanien-Rundfahrt (Vuelta), hatte bereits auf dem zweiten Teilstück am Dienstag triumphiert.

    Die Führung im Gesamtklassement übernahm nach der 195,4 km langen Etappe von Alp nach Valls Richie Porte (Australien/Sky), der fünf Sekunden nach Valverde ins Ziel kam, der Tagessieger schob sich auf den vierten Rang vor.

    Die sechste und vorletzte Etappe führt am Samstag über 194,1 km von Cervera nach Port Aventura.

    Die Rundfahrt endet am Sonntag mit dem Finale in Barcelona.



  • Schweizer verletzt sich bei Massensturz

    Der viermalige Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara (Schweiz/Trek) hat sich bei einem Massensturz beim Radsportrennen E3 Harelbeke in Belgien zwei Rückenwirbel gebrochen.

    Das teilte sein Team am Freitag via Twitter mit.

    Der Rennstall gab bekannt, dass der 34-Jährige die Frühjahrsklassiker Flandern-Rundfahrt am Ostersonntag, Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich definitiv verpassen wird. Cancellara gewann die Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix bislang dreimal.

    In Tom Boonen (Etixx-Quick Step) muss bereits der zweite dominierende Klassikerfahrer der letzten Jahre für diese Rennen passen.

    Der Belgier laboriert an einer Schultereckgelenkssprengung. Degenkolb wird damit mehr und mehr zum Favoriten.  

    Der Schweizer Cancellara hatte nach dem Massensturz, dem zahlreiche Fahrer zum Opfer fielen, das Rennen zunächst noch unter offensichtlichen Schmerzen fortgesetzt, dann aber doch aufgeben müssen.

    John Degenkolb war ebenfalls in den Sturz verwickelt, konnte das Rennen aber fortsetzen. Der Mailand-Sanremo-Sieger verpasste jedoch den erhofften Sieg.

    Bei dem als Generalprobe für die Flandern-Rundfahrt (5. April) geltenden Traditionsrennen über 215 km in Belgien kam Degenkolb als 25. ins Ziel, bester Deutscher war Markus Burghardt (Zschopau/BMC Racing) auf Position 22.

    Der Sieg ging an den Briten Geraint Thomas (Sky).

    Titelverteidiger Peter Sagan (Slowakei/Tinkoff-Saxo) war lange in der Spitzengruppe vertreten, kam aber letztlich mit 1:12 Minuten Rückstand außerhalb der Top 10 ins Ziel.



  • Tejay van Garderen gewinnt Königsetappe der 95. Katalonien-Rundfahrt

    Tejay van Garderen hat die Königsetappe der 95. Katalonien-Rundfahrt gewonnen.

    Der US-Amerikaner vom Team BMC Racing setzte sich auf dem vierten Teilstück nach 188,4 km von Tona mit der Bergankunft in La Molina nach einem Soloritt auf dem Schlussanstieg vor dem Australier Richie Porte (Sky) durch.

    Topfavorit Alberto Contador aus Spanien (Tinkoff-Saxo) wurde nach insgesamt vier Anstiegen trotz einiger Attacken nur Dritter.

    Neuer Gesamtführender ist der Belgier Bart De Clercq (Lotto Soudal), der den Franzosen Pierre Rolland (Europcar) ablöste.

    Contador hat 28 Sekunden Rückstand auf De Clercq und schob sich im Gesamtklassement auf Rang fünf vor.

    Die fünfte Etappe führt am Freitag über 195,4 km von Alp nach Valls.

    Die Rundfahrt endet am Sonntag mit dem Finale in Barcelona.



  • 95. Katalonien-Rundfahrt

    Domenico Pozzovivo hat die 3. Etappe der 95. Katalonien-Rundfahrt gewonnen.

    Der italienische Kapitän des französischen Radrennstalls AG2R setzte sich nach 156,6 km rund um Girona mit einer Attacke aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe heraus durch, der auch der spanische Topfavorit Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) angehörte.

    Neuer Gesamtführender ist der Franzose Pierre Rolland (Europcar), der mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel rollte und Maciej Peterski (CCC Sprandi) ablöste.

    Der Pole wurde bereits am vorletzten Berg abgehängt und verlor 1:34 Minuten auf den Sieger. Sein Rückstand auf Rolland im Gesamtklassement beträgt 1:08 Minuten, weitere 1:19 zurück folgt Contador auf Rang sieben.  

    Die vierte Etappe führt am Donnerstag über 191 km von Tona nach La Molina. Die Rundfahrt endet am Sonntag mit dem Finale in Barcelona.



  • Radsport: UCI arbeitet wieder mit umstrittenem Arzt Mario Zorzoli

    Der Radsportweltverband UCI hat die vorübergehend stillgelegte Zusammenarbeit mit dem Arzt Dr. Mario Zorzoli wieder aufgenommen.

    Der Italiener war zuvor unter anderem nach Anschuldigungen des Ex-Profis Michael Rasmussen im Zuge des Verfahrens gegen den Sportmediziner Geert Leinders suspendiert worden. Zorzoli sollte laut Zeugenaussagen in die Dopingaktivitäten des langjährigen Rabobank-Mannschaftsarztes eingebunden gewesen sein.

    Wie die UCI am Mittwoch bekanntmachte, habe die unabhängige Kommission CIRC, die sich mit der Aufarbeitung der dunklen Radsport-Vergangenheit und auch dem den Fall Zorzoli betreffenden Zeitraum beschäftigt hatte, keine Beweise gefunden, die die Anschuldigungen erhärtet hätten.

    Eine eigene Überprüfung, hieß es vonseiten der UCI, sei zur gleichen Erkenntnis gekommen.

    Zorzoli gilt länger schon als umstritten, vor allem, weil er bereits in der Ära Lance Armstrong in Diensten der UCI stand. Ihm war im Fall Leinders vorgeworfen worden, den Belgier dabei unterstützt zu haben, Ergebnisse zweifelhafter oder auch positiver Dopingtests zu vertuschen.

    Zorzoli habe demnach auch Tipps für den Gebrauch verbotener Substanzen gegeben.



  • Betsy Andreu sagt vor der WADA aus

    Nach ihrer Aussage gegen den gefallenen Radsport-Star Lance Armstrong bei der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA empfindet "Chef-Kritikerin" Betsy Andreu tiefe Genugtuung.

    "Über zehn Jahre hat er versucht, mein Leben und meine Reputation zu zerstören. Die Wahrheit ist aber ans Licht gekommen, deshalb ist es ein Sieg für mich, hier zu sein und mit den WADA-Mitgliedern zu reden", sagte die Ehefrau von Armstrongs einstigem Teamkollegen Frankie Andreu.

    Betsy Andreu hatte Armstrong schon früh des Dopings bezichtigt. Am Dienstag hatte die Amerikanerin in Lausanne vor WADA-Mitgliedern über den lebenslang gesperrten einstigen Tour-Dominator und ihre eigene Situation gesprochen. "Wir sind immer noch unerwünschte Personen im amerikanischen Radsport", sagte Andreu.

    Das Ehepaar Andreu hatte 2006 unter Eid ausgesagt, dass Armstrong bereits seit 1996 betrogen habe. In den Neunzigern war Frankie Andreu Teamkollege Armstrongs bei Motorola und US Postal gewesen.



  • Katalonien-Rundfahrt: Valverde gewinnt zweite Etappe, Paterski

    Der spanische Radprofi Alejandro Valverde hat die zweite Etappe der 95. Katalonien-Rundfahrt gewonnen. Der 34-Jährige vom Team Movistar setzte sich im Schlussspurt nach 191,8 Kilometer von Mataro nach Olot vor seinem Landsmann und Teamkollegen Jose Joaquin Rojas und Martin Elmiger (Schweiz/IAM) durch. In der Gesamtwertung führt weiterhin der Pole Maciej Paterski (CCC Sprandi), der am Montag die erste Etappe gewonnen hatte.

    Die Top-Favoriten Chris Froome (Großbritannien/Sky) und Alberto Contador (Spanien/Tinkoff-Saxo) konnten den Abstand nach vorne dagegen nicht verkürzen, das Duo liegt 2:50 Minuten hinter Paterski. Dessen Teamkollege Stefan Schumacher (Nürtingen) kam mit 6:01 Minuten Rückstand als 145. ins Ziel, Johannes Fröhlinger (Gerolstein/Giant-Alpecin) fuhr als zweiter deutscher Starter auf Rang 167 (10:38 zurück).

    Am Mittwoch führt die dritte Etappe der siebentägigen Rundfahrt über 156,6 km rund um Girona. Das Finale steigt am Sonntag mit Start und Ziel in Barcelona.



  • Tinkoff-Saxo suspendiert Bjarne Riis

    Der Profi-Radrennstall Tinkoff-Saxo hat am Dienstag die Suspendierung seines Managers Bjarne Riis bestätigt.

    Das Team des russischen Milliardärs Oleg Tinkow teilte mit, der Däne Riis (50) sei "seit vergangenem Sonntag nicht mehr aktiv am Geschehen beteiligt". Allerdings sei die Trennung weder aus sportlichen noch aus finanziellen Gründen erfolgt. Näheres gab Tinkoff-Saxo nicht bekannt.

    Dänische Medien hatten am Montag bereits von einer Trennung berichtet. Tinkow sei mit den Leistungen der Fahrer unzufrieden, schrieb die Boulevardzeitung BT.

    Riis, Tour-de-France-Gewinner 1996 und beim Team Telekom einst Kollege von Jan Ullrich, hatte 2007 ein umfangreiches Dopinggeständnis abgelegt. In Fahrerkreisen galt er aufgrund seiner hohen Hämatokritwerte als "Mister 60 Prozent".

    Nach seiner aktiven Karriere baute er den Rennstall CSC auf, den er 2013 an Oleg Tinkow verkaufte.



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