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  • CPA-Chef will Ende des "Blutbades"

    Ex-Radprofi Gianni Bugno, Vorsitzender der Fahrergewerkschaft CPA, hat im Zuge einer Sicherheitsdebatte im Radsport auf den Weltverband UCI Druck ausgeübt.

    Der Italiener forderte eine "schnelle und dringende Sitzung" am UCI-Sitz im schweizerischen Aigle, "um endlich dieses Blutbad zu stoppen", wie Bugno am Rande der Spanien-Rundfahrt sagte.

    Bei der Vuelta waren der Slowake Peter Sagan und der Portugiese Sergio Paulinho aus dem Team Tinkoff-Saxo von Begleitmotorrädern angefahren und verletzt worden.

    Es waren nur die letzten von zahlreichen ähnlichen Zwischenfällen in dieser Saison.

    "Es ist nicht länger glaubhaft, dass diese Unfälle einfach aus Schicksal oder Unglück zustandekommen", sagte der zweimalige Straßenrad-Weltmeister Bugno, der bessere Rennorganisation, striktere Regeln und weniger Verkehr im Rennen fordert.

    UCI-Präsident Brian Cookson sieht das Thema inzwischen auch als bedeutend an und lässt das Regelwerk vor der nächsten Saison überprüfen.

    "Wir wollen sicherstellen, dass wir rechtzeitig Änderungen parat haben. Sicherheit ist die wichtigste Sache, wir sehen definitiv zu viele Unfälle", sagte der Brite bei Universal Sports.



  • Cancellara verzichtet auf Rad-WM

    Der Schweizer Radprofi Fabian Cancellara verzichtet auf die Teilnahme an der Straßenrad-WM im amerikanischen Richmond/Virginia (20. bis 27. September).

    Wie sein Trek-Team am Donnerstagabend bestätigte, hat sich der 34-Jährige aufgrund seiner zahlreichen gesundheitlichen Probleme in dieser Saison für einen Verzicht entschieden.

    Der viermalige Weltmeister und Peking-Olympiasieger im Zeitfahren hatte sich bei Stürzen im März (Harelbeke) und im Juli bei der Tour de France jeweils Brüche an den Lendenwirbeln zugezogen.

    Zudem musste er zuletzt die Vuelta in Spanien kurz nach dem Start wegen einer Magen-Darm-Infektion aufgeben.

    "Ich habe nicht mehr die Energie für ein drittes Comeback in der Saison", sagte Cancellara. In Richmond hatte er den WM-Titel im Straßenrennen anvisiert, der ihm in seiner Sammlung noch fehlt.



  • Degenkolb hat erneut das Nachsehen

    Der deutsche Top-Sprinter John Degenkolb (Gera) muss weiter auf einen Etappensieg bei der 70. Vuelta warten.

    Im Massensprint der 173 km langen zwölften Etappe von Escaldes-Engordany/Andorra ins spanische Lleida reichte es für den 26-Jährigen vom Team Giant-Alpecin am Donnerstag nur zum fünften Platz.

    Der Sieg ging an den Niederländer Danny van Poppel (Trek), im Gesamtklassement führt weiter der Italiener Fabio Aru (Astana).

    Nachdem die letzten Fahrer einer fünfköpfigen Fluchtgruppe auf dem Schlusskilometer eingeholt worden waren, entbrannte unter den Sprintern der Kampf um den Sieg.

    Degenkolb verpasste dabei eine gute Position und konnte, umringt von seinen Rivalen, sein Potenzial nicht voll ausspielen. Im Ziel schlug der Klassiker-Spezialist wütend mit der rechten Faust auf den Lenker.

    Nicht mehr an den Start ging am Donnerstag Tour-de-France-Sieger Christopher Froome. Der britische Kapitän der Sky-Mannschaft hatte bei einem Sturz auf der Königsetappe am Mittwoch einen Fußbruch erlitten, das Teilstück nach Andorra aber dennoch beendet.

    Froome war bei der Vuelta mit dem Ziel gestartet, als dritter Fahrer nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) in einer Saison das Double aus Tour und Vuelta zu gewinnen.

    Die 13. Etappe der Spanien-Rundfahrt führt das Peloton am Freitag über 178 km von Calatayud nach Tarazona.



  • Vuelta: Tinkoff-Saxo fährt weiter

    Das russische Radsportteam Tinkoff-Saxo ist zur zwölften Etappe der Vuelta in Spanien unter Vorbehalt angetreten und hält die Boykottandrohung seines Besitzers Oleg Tinkov weiterhin aufrecht.

    "Das Team wird das Rennen sofort beenden, wenn sich ein Zwischenfall vergleichbar zu denen mit Peter Sagan und Sergio Paulinho wiederholt", hieß es in einem offiziellen Statement.

    Am Mittwoch war Tinkoff-Fahrer Paulinho (Portugal) auf der Königsetappe nach Andorra von einem TV-Begleitmotorrad zu Fall gebracht worden und hatte mit einer klaffenden Risswunde aufgeben müssen.

    Vier Tage zuvor hatte ein ähnlicher Vorfall zum Ausstieg des slowakischen Tinkoff-Kapitäns Sagan geführt.

    Vor dem Start der zwölften Etappe in Andorra habe es im Teambus ein Treffen mit dem Renndirektor der Vuelta, UCI-Kommissaren und Vertretern der spanischen Fernsehens gegeben, teilte Tinkoff mit.

    Dabei seien einige sicherheitsrelevante Sofortmaßnahmen wie eine Verdopplung des Minimalabstandes zwischen Fahrern und Fahrzeugen beschlossen worden. Nach Rennende würden weitere Gespräche folgen, auch um Langzeitlösungen zu finden. 



  • Vuelta für Tour-Sieger Froome beendet

    Tour-de-France-Sieger Christopher Froome hat bei der 70. Vuelta in Spanien verletzungsbedingt aufgegeben.

    Der britische Radprofi zog sich am Mittwoch bei einem Sturz auf der Königsetappe nach Andorra einen Fußbruch zu, wie Untersuchungen am Donnerstagvormittag ergaben.

    "Die Vuelta ist für mich zu Ende", twitterte Froome, der als dritter Fahrer nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) in einer Saison das Double aus Tour und Vuelta gewinnen wollte.

    Trotz der schweren Blessur hatte der 30-Jährige das schwerste Teilstück der diesjährigen Vuelta noch beendet, war aber mit schmerzverzerrtem Gesicht, einer blutenden Wunde am rechten Knie und 8:41 Minuten nach Tagessieger Mikel Landa (Spanien/Astana) ins Ziel gekommen. 

    Erste Untersuchungen am Abend hatten bereits starke Zweifel an einer Weiterfahrt aufkommen lassen. Er sei seitlich gegen eine Barriere und eine Steinmauer geprallt und könne nicht ohne Krücken gehen, hatte Froome via Twitter mitgeteilt.

    Die Verletzung dürfte ziemlich sicher auch das vorzeitige Saisonende für den Sky-Kapitän bedeuten.



  • Pleite für Froome - Landa gewinnt Königsetappe

    Der Spanier Mikel Landa hat die gefürchtete Königsetappe der Vuelta gewonnen.

    Der 25-Jährige vom Team Astana triumphierte auf dem extrem anspruchsvollen elften Teilstück über 138 km und sechs fordernde Bergwertungen nach Cortals d'Encamp in Andorra.

    Das positive Abschneiden der kasachischen Skandal-Equipe rundete der Italiener Fabio Aru ab, der als Etappenzweiter das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm.

    Der 25-Jährige, Gesamtzweiter des diesjährigen Giro d'Italia, verdrängte Tom Dumoulin vom deutschen Team Giant-Alpecin von der Spitze.

    Der Niederländer konnte am Schlussanstieg dem Tempo der beiden Astana-Fahrer nicht folgen und kam mit 2:59 Minuten Rückstand auf Landa als Neunter ins Ziel.

    Die Fahrer hatten die Etappe angesichts des herausfordernden Profils mit einer gehörigen Portion Respekt in Angriff genommen, Tour-de-France-Sieger Christopher Froome (Sky) sprach im Vorfeld von der "schwierigsten Etappe, die ich bei einer großen Landesrundfahrt bestritten habe", zudem sei sie die "wichtigste der diesjährigen Vuelta".

    Für den Briten verlief das Teilstück äußerst unglücklich. Kurz nach dem Start stürzte der 30-Jährige, fand aber wieder ins Peloton zurück.

    Auf dem Weg zum Coll de la Gallina rund 40 km vor dem Ziel fiel Froome dann aber aus dem Hauptfeld zurück und verlor offenbar mit Schmerzen endgültig den Anschluss.

    Froome belegte lediglich den 32. Platz (+ 8:41 Minuten), der Gesamtsieg ist für den zweimaligen Tour-Sieger damit außer Reichweite.

    Auch der Tour-Zweite Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar/+ 4:19) erlitt eine Niederlage.

    Nach der Tortur in den Pyrenäen steht für das Peloton am Mittwoch eine vergleichsweise erholsame Etappe auf dem Programm.

    Der Kurs führt über 173 km von Escaldes-Engordany in Andorra ins spanische Lleida und bietet mit Ausnahme einer Bergwertung der zweiten Kategorie keine nennenswerten Schwierigkeiten.



  • Gegenheimer holt erste Medaille

    Simon Gegenheimer (Karlsruhe) hat den deutschen Mountainbikern bei der WM in Vallnord/Andorra einen gelungenen Auftakt beschert.

    Im nicht-olympischen Eliminator-Sprint belegte der 26-Jährige am Dienstag den dritten Platz hinter Daniel Federspiel (Österreich) und Samuel Gaze (Neuseeland). Bei den Frauen wurde die deutsche Meisterin Nadine Rieger (Sonthofen) Siebte.

    Den guten Start für die deutschen Fahrer rundete das Trial-Team ab, das ebenfalls Bronze gewann.



  • Boeckmans weiter im künstlichen Koma

    Der belgische Radprofi Kris Boeckmans wird nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta in Spanien wohl mindestens eine weitere Woche im künstlichen Koma liegen.

    Das teilte sein Team Lotto-Soudal am Montagabend mit.

    Ein erster Versuch der Ärzte, die Narkosemittel zu reduzieren, sei demnach fehlgeschlagen, der Zustand des 28-Jährigen aber stabil.

    "Die Lungenverletzungen machten selbständiges Atmen zu schwierig für Kris", hieß es in der Mitteilung, er bleibe "sicherlich noch für die kommenden sieben Tage" im künstlichen Koma.

    Die starke Schwellung des Lungengewebes müsse nun auf natürlichem Wege zurückgehen.

    Boeckmans, Teamkollege des Rostockers Andre Greipel, hatte am Samstag bei einem Massensturz 50 Kilometer vor dem Ziel in Murcia mehrere Frakturen im Gesicht, eine Gehirnerschütterung, eine Einblutung in die Lunge und drei Rippenbrüche erlitten. Zudem stellte sich bei ihm ein Pneumothorax ein.

    Von schweren und bleibenden Gehirnverletzungen blieb Boeckmans verschont.



  • Sbaragli schnappt Degenkolb Sieg weg

    Der deutsche Top-Sprinter John Degenkolb (Gera) hat seinen Jubiläumssieg bei der 70. Spanien-Rundfahrt erneut knapp verpasst.

    Der 26-Jährige vom Team Giant-Alpecin musste sich auf der zehnten Etappe nur dem Italiener Kristian Sbaragli (MTN-Qhubeka) geschlagen geben, nach 152 km von Valencia nach Castellon kam Degenkolb im Massensprint als Zweiter ins Ziel. Damit wartet er auf seinen insgesamt zehnten Vuelta-Etappensieg.

    Weiter im Roten Trikot des Gesamtführenden fährt Degenkolbs niederländischer Teamkollege Tom Dumoulin, der 24-Jährige hat 57 Sekunden Vorsprung auf den Spanier Joaquim Rodriguez (Katjuscha) und 59 auf Esteban Chaves (Orica-GreenEdge) aus Kolumbien. Tour-de-France-Sieger Christopher Froome (Großbritannien/Sky) hat als Achter einen Rückstand von 1:18 Minuten.

    Im Schlusssprint am Montag hatte Degenkolb lange Zeit eine schlechte Position, eingeklemmt zwischen mehreren Rivalen kam sein energischer Antritt letztlich zu spät.

    "Ich bin stolz auf das Team, aber persönlich bin ich sehr enttäuscht", schrieb Degenkolb bei Twitter: "Ich war eingeklemmt, und ich konnte meinen Sprint erst zu spät starten."

    Am Dienstag folgt der erste Ruhetag der Vuelta, ehe für das Feld am Mittwoch die anspruchsvolle elfte Etappe über 138 km von Andorra la Vella nach Cortals d'Encamp ansteht.

    Bei der Königsetappe könnte eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen, insgesamt sechs Bergwertungen stehen auf dem Programm.



  • Kristoff gewinnt den GP Plouay

    Der norwegische Radprofi Alexander Kristoff (Katjuscha) hat den GP Plouay in Frankreich gewonnen.

    Der Sieger der diesjährigen Flandern-Rundfahrt setzte sich beim WorldTour-Eintagesrennen am Sonntag im Zielsprint vor dem Italiener Simone Ponzi (Southeast) und Ramunas Navardauskas (Cannondale-Garmin) aus Litauen durch und feierte seinen 20. Saisonsieg.

    Nach anspruchsvollen 229 Kilometern rund um Plouay kämpften die deutschen Starter nicht um den Sieg. Bester Deutscher war Fabian Wegmann (Münster/Cult Energy) auf dem 27. Platz.



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