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  • Contador sorgt für Vorentscheidung

    Radprofi Alberto Contador hat beim 98. Giro d'Italia für die Vorentscheidung gesorgt.

    Der 32-jährige Spanier vom Team Tinkoff-Saxo hängte auf der 177 km langen Königsetappe von Pinzolo nach Aprica seinen bislang schärfsten Konkurrenten Fabio Aru (Italien/Astana) ab und zementierte die Führung in der Gesamtwertung.

    Nach der 16. von 21 Etappen liegt Contador komfortable 4:02 Minuten vor seinem Landsmann Mikel Landa (Astana), der am Dienstag seinen zweiten Etappensieg feierte. Aru (+ 4:52 Minuten) rutschte auf den dritten Rang des Klassements ab.

    "Es war ein sehr harter Tag, eine unglaubliche Etappe. Ich bin sehr glücklich über die Zeitabstände", sagte Contador.

     

    Rund 60 km vor dem Ziel war Contador auf einer Abfahrt mit einem Reifenschaden zurückgefallen und hatte sich einen Rückstand von rund einer Minute eingehandelt. Doch am bis zu 18 Prozent steilen Passo del Mortirolo holte Contador kontinuierlich auf, schloss die Lücke zur Gruppe um Aru fast im Alleingang und attackierte den Italiener umgehend.

    Während Landa und der zweitplatzierte Steven Kruijswijk (Niederlande/LottoNL-Jumbo) folgten, fehlten Aru die Kräfte zum Konter.

    Den Etappendritten Contador dürften damit lediglich ein weiterer Sturz oder ein nicht zu erwartender Leistungseinbruch noch vom zweiten Gesamtsieg nach 2008 trennen können.

    Am Mittwoch macht die Italien-Rundfahrt zum ersten in diesem Jahr einen Abstecher ins Ausland. Die 134 km lange 17. Etappe führt von Tirano nach Lugano in der Schweiz.



  • Mitfavorit Porte steigt beim Giro d'Italia aus

    Der australische Radprofi Richie Porte hat den 98. Giro d'Italia am zweiten Ruhetag aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Der mit Gesamtsieg-Ambitionen gestartete Porte leidet unter den Folgen eines Sturzes auf der 13. Etappe, wie sein britisches Team Sky mitteilte.

    Im Klassement war der 30-Jährige am Sonntag bereits aussichtslos hinter den Führenden Alberto Contador (Spanien/Tinkoff-Saxo) zurückgefallen.

    "Ich bin heftig auf das Knie und die Hüfte gefallen, was mir am Samstag und Sonntag starke Schmerzen bereitet hat", sagte Porte, der mit dem Ausstieg einer Empfehlung seiner Mannschaftsärzte folgt: "Der Giro war mein großes Saisonziel, und ich habe unglaublich hart dafür gearbeitet. Ich bin tief enttäuscht."

    Bis zur Italien-Rundfahrt hatte Porte ein äußerst erfolgreiches Jahr absolviert. Der Tasmanier gewann in den vergangenen Monaten sowohl die Gesamtwertung bei Paris-Nizza als auch die Katalonien-Rundfahrt sowie den Giro del Trentino.

    "Ich werde mich jetzt behandeln lassen und dann hoffentlich für das Tour-de-France-Team bereit sein", sagte Porte.



  • Kittel verpasst Top-Ergebnis

    Marcel Kittel ist am Wochenende bei den World Ports Classic in den Niederlanden und Belgien ins Renngeschehen zurückgekehrt.

    Der Top-Sprinter vom Team Giant-Alpecin spielte auf den beiden Etappen zwischen Rotterdam und Antwerpen die erwartet unauffällige Rolle und verpasste ein Top-Ergebnis.

    Kittel sollt die beiden Tage vor allem dazu nutzen, seinen Rhythmus wiederzufinden.

    Kittel (27) hatte Anfang Mai nach einer über zweimonatigen Zwangspause wegen einer Viruserkrankung ein unglückliches Comeback bei der Tour de Yorkshire in England gegeben.

    Für den achtmaligen Tour-Etappensieger steht in dieser Saison bislang nur der Sieg bei einem Kriterium in Australien zu Buche.

    Kittel wird nun zusammen mit seinem Teamkollegen John Degenkolb (Gera) ein Höhentrainingslager in der spanischen Sierra Nevada absolvieren.

    Die World Ports Classic wurden auch auf der Strecke der zweiten Etappe der 102. Tour de France (4. bis 26. Juli) ausgetragen.



  • Contador verteidigt Rosa am Schicksalsberg

    Radprofi Alberto Contador hat am "Schicksalsberg" von Marco Pantani einen weiteren Schritt in Richtung Gesamtsieg beim 98. Giro d'Italia gemacht.

    Der 32-jährige Spanier zeigte am Sonntag bei der berühmten Bergankunft in Madonna di Campiglio keine Schwäche und liegt auch nach der der 15. Etappe im Klassement klar in Front.

    Der Vorsprung auf seinen italienischen Rivalen Fabio Aru (Astana) wuchs auf 2:35 Minuten.

    Contador erreichte das Ziel als Dritter knapp vor Aru (Astana), der Vierter wurde.

    Der Tagessieg ging an Contadors Landsmann und Aru-Assistent Mikel Landa. Bester Deutscher war Marcus Burghardt (Zschopau/BMC), der das Ziel mit einem Rückstand von 19:35 Minuten auf dem 76. Platz erreichte.

    "Astana war heute sehr stark, aber meine Beine waren gut. Ich hätte die Etappe auch in Gedenken an Pantani gerne gewonnen, der eine große Inspiration für mich war. Aber es hat viele Attacken gegeben, und es war unmöglich, sie alle zu kontrollieren", sagte Contador.

    Der Tinkoff-Saxo-Profi bewies auf dem 165 km langen Teilstück mit Start in Marostica, warum er schon im Vorfeld der Rundfahrt als Top-Favorit auf den Gesamtsieg gegolten hatte.

    Während Aru bis zuletzt von Helfern seines Teams eskortiert wurde, war Contador schon am Passo Daone, dessen Spitze sich rund 30 km vor dem Ziel befand, auf sich allein gestellt.

    Auf dem Weg zum Ziel ging Contador die vereinzelten Angriffe des Astana-Gespanns mühelos mit, verzichtete aber auf eigene Attacken und beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs.

    Das Rosa Trikot hatte Contador am Samstag durch einen dritten Platz beim Einzelzeitfahren nach Valdobbiadene von Aru zurückerobert.

    In Madonna del Campiglio war vor 16 Jahren der italienische Radsport erschüttert worden, als "Pirat" Pantani in Führung liegend aufgrund eines erhöhten Hämatokritwertes zwei Etappen vor Schluss aus dem Rennen genommen wurde.

    Der Vorfall leitete den Absturz des Idols ein, der fünf Jahre später im Tod Pantanis sein tragisches Ende fand.

    Am Montag bietet sich dem Peloton beim zweiten Ruhetag der Rundfahrt die Möglichkeit zur Erholung.



  • Contador holt sich Rosa Trikot zurück

    Top-Favorit Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) hat nach nur einem Tag das Rosa Trikot beim 98. Giro d'Italia zurückerobert.

    Der Spanier belegte auf der 14. Etappe im 59,2 km langen Einzelzeitfahren von Treviso nach Valdobbiadene den dritten Platz und nahm im strömenden Regen seinem schärfsten Rivalen Fabio Aru (Italien/Astana) rund 2:50 Minuten ab.

    Den Tagessieg sicherte sich der Weißrusse Wasil Kirijenka (Sky) nach 1:17:52 Stunden mit zwölf Sekunden Vorsprung auf Arus spanischen Teamkollegen Luis Leon Sanchez.

    Eine gute Vorstellung zeigte Patrick Gretsch (Erfurt/AG2R), der als bester Deutscher mit 23 Sekunden Rückstand auf den Etappengewinner den vierten Platz belegte.

    Der deutsche Top-Sprinter Andre Greipel vom Team Lotto-Soudal, der auf dem sechsten Teilstück seinen einzigen Tagessieg bei der ersten der drei großen Radrundfahrten des Jahres geholt hatte, war vor der Etappe ausgestiegen.

    Der 32 Jahre alte Rostocker will sich nun konzentriert auf die Tour de France vorbereiten.

    Am Sonntag steht die 15. Etappe der Italien-Rundfahrt auf dem Programm. Über 165 km führt die Strecke von Marostica nach Madonna Di Campiglio, mit zwei Bergwertungen der ersten Kategorie und einer der zweiten.



  • Greipel steigt aus dem Giro aus

    Der deutsche Top-Sprinter Andre Greipel ist aus dem 98. Giro d'Italia ausgestiegen und am Samstag nicht mehr zum 59,2 Kilometer langen Einzelzeitfahren angetreten.

    Das teilte sein Team Lotto-Soudal mit.

    Der 32-Jährige, der auf dem sechsten Teilstück seinen einzigen Tagessieg bei der ersten der drei großen Radrundfahrten des Jahres geholt hatte, will sich nun konzentriert auf die Tour de France vorbereiten.

    "Die nächsten Etappen beim Giro sind für die Klassement-Fahrer. Der Giro war definitiv ein nettes Experiment, jetzt ist Zeit für Erholung. Die Tour ist das nächste große Ziel. Für die Vorbereitung werde ich wahrscheinlich die ZML-Tour und die Luxemburg-Rundfahrt bestreiten", sagte Greipel.

    Mit seiner diesjährigen Giro-Bilanz ist Greipel nicht restlos zufrieden.

    "Über den einen Tagessieg bin ich glücklich, ich hätte aber gerne noch einen weiteren geholt", sagte er.

    Andre Greipel hatte für die erste Grand Tour der Saison sein Programm umgestellt, um sich erstmals an der Kombination Giro und Tour zu versuchen. Dafür ließ er einige Siegchancen liegen. "Das hat sich ausgezahlt. Ich bin mental frischer", hatte der Deutsche Meister vor seinem insgesamt fünften Giro-Start erklärt.



  • Neue Verträge für Arndt und Preidler

    Der deutsche Profi-Radrennstall Giant-Alpecin schenkt Nikias Arndt (Buchholz) und dem Österreicher Georg Preidler auch künftig das Vertrauen.

    Das einzige deutsche Team mit World-Tour-Lizenz verlängerte die Verträge mit beiden Fahrern um zwei Jahre bis Ende 2017.

    "Nikias ist ein talentierter Sprinter, den wir mehr und mehr zu einem Fahrer für die Massenankünfte entwickeln wollen. Zudem kann er in den Klassikern eine wichtige Rolle spielen", sagte Cheftrainer Rudi Kemna über den 23-jährigen Arndt, der derzeit beim Giro d'Italia aktiv ist.



  • Greipel muss auf zweiten Sieg warten

    Der deutsche Top-Sprinter Andre Greipel muss weiter auf seinen zweiten Etappensieg beim 98. Giro d'Italia warten.

    Der 32-Jährige vom Team Lotto-Soudal war bei der chaotischen Zielankunft der 147 km langen 13. Etappe von Montecchio Maggiore nach Jesolo im Massenspurt zu schlecht positioniert und belegte nur den 13. Platz.

    Allerdings nahm Greipel kurz vor dem Ziel das Tempo heraus. Der Tagessieg ging an den Italiener Sacha Modolo (Lampre-Merida), der seine Landsleute Giacomo Nizzolo (Trek) und Elia Viviani (Sky) auf die Plätze verwies.

    Top-Favorit Alberto Contador bleibt derweil vom Pech verfolgt.

    Der Spanier vom Team Tinkoff-Saxo wurde von einem Massensturz kurz vor der neutralisierten Zone an der Drei-Kilometer-Marke ausgebremst und verlor das Rosa Trikot des Gesamtführenden an Fabio Aru (Italien/Astana). Contador war bereits im Finale der sechsten Etappe zu Fall gekommen und hatte sich dort eine Schulterverletzung zugezogen.

    Sein Rückstand auf Aru beträgt 19 Sekunden.

    "Es ist extrem bitter, dass wir aufgrund des Sturzes Sekunden verloren haben. Aber ich bin überzeugt, dass ich die Zeit wieder gutmachen werde", sagte Contador. Der Vorjahresdritte Aru hatte mit seinem Rivalen wenig Mitleid.

    "Ich war stets an der Spitze, um einem möglichen Sturz aus dem Weg zu gehen. Was passiert ist, ist passiert", sagte der 24-Jährige.

    Ins Rampenlicht strampelte am Freitag auch Rick Zabel (Unna/BMC). Der 21-jährige Sohn des früheren deutschen Top-Sprinters Erik Zabel schaffte den Sprung in eine dreiköpfige Fluchtgruppe, der vom Peloton aber nur ein geringer Vorsprung eingeräumt wurde. Rund 18 km vor dem Ziel war das Trio eingeholt, dabei reichten sich die drei Fahrer anerkennend die Hand.

    Zabel absolviert beim Giro seine erste große Landesrundfahrt (Giro, Tour, Vuelta) und will vor allem Erfahrung sammeln.

    Am Samstag steht das einzige Einzelzeitfahren der Italien-Rundfahrt auf dem Programm.

    Über 59,4 km führt die Strecke von Treviso nach Valdobbiadene, dabei ist auch eine Bergwertung der vierten und kleinsten Kategorie zu bezwingen. "Es wird eine sehr wichtige Etappe. Ich werde alles geben", sagte Aru.



  • Monatelange Pause für Küng

    Nach seinem schweren Sturz auf der 12. Etappe des Giro d'Italia wird der Schweizer Radprofi Stefan Küng wegen einer Wirbelprellung drei bis vier Monate ausfallen.

    Der Bahnweltmeister in der Einerverfolgung vom Team BMC Racing war am Donnerstag 25 Kilometer vor dem Ziel in Vicenza mit zwei Kollegen zusammengeprallt, die auf der regennassen Abfahrt von Crosara gestürzt waren.

    "Ich hatte etwas Abstand auf diese zwei Fahrer, als sie in einer Linkskurve stürzten, versuchte ich auszuweichen. Ich traf einen der Fahrer mit meinem Rad und stürzte mit dem Kopf voran zu Boden", sagte Küng, der ein paar Tage im Krankenhaus in Vicenza bleiben muss.

    "Er hat keine neurologischen Probleme, und auch die Wirbelprellung ist stabil", sagte Teamarzt Dr. Max Testa.



  • Clement droht lange Sperre

    Dem niederländischen Radprofi Stef Clement droht eine zweijährige Sperre.

    Der 32 Jahre alte Fahrer des IAM-Cycling-Teams war nach der 12. Etappe des Giro d'Italia in Vicenza zu spät zur Dopingkontrolle erschienen und muss nun schwerwiegende Konsequenzen fürchten. Das berichtet die niederländische Tageszeitung AD.

    Clement war nach der Zielankunft direkt zum Mannschaftsbus weitergefahren und hatte offensichtlich zunächst nicht mitbekommen, dass er zur Dopingkontrolle musste. Mit einer Verspätung von einer halben Stunde kam er bei den Kontrolleuren an.

    Die Maximalsperre für ein solches Vergehen beträgt zwei Jahre. Clement erklärte, er habe bei dem Chaos im Zielbereich die Aufforderung zur Dopingkontrolle nicht wahrgenommen, und hofft auf mildernde Umstände.



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